07 - Juli, 08 - August, Rezept

Rezept #80: Baghali Ghatogh

Bei diesem klassischen iranischen Gericht verwendet man normalerweise Dill. Alternativ funktioniert es auch wunderbar mit Koriander. Man serviert den Baghalu Ghatogh am besten kalt und mit etwas Fladenbrot. Ideal als kleine Beilage oder Mezze-Vorspeise an warmen Tagen. Wegen dem Schälen der Puffbohnen ist es ein eher etwas aufwändigeres Gericht.

Zutaten für 1 grosse Portion:
100g Puffbohnen (geschält, 1min in Salzwasser gekocht und nochmals geschält)
Zitronensaft (½ Zitrone)
1 EL Olivenöl
Koriander
1 Zwiebel
Kurkuma
1 Ei
2 Knoblizehen

Puffbohnen mit Zwiebeln und Knoblauch in Topf mit etwas Öl andünsten (ca. 2 Minuten). Dann mit genügend gesalzenem Wasser zum Kochen bringen und klein gehackten Koriander dazu geben. Ca 20 Minuten auf mittlerer Flamme einköcheln. Dann ein Ei reinschlagen, mit Kurkuma, Salz und Pfeffer würzen und nochmals 10 Minuten auf aller tiefster Stufe köcheln. Am Schluss Zitronensaft darüber giessen und nun leicht durchmischen und ziehen lassen. Darauf kalt stellen und vor dem
Servieren (mehrere Stunden später) mit Fenchelgras dekorieren.

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06 - Juni, 07 - Juli, 08 - August, Rezept

Rezept #110: Blankas Broccoli-Bowl

In dieser losen Rezeptsammlung fehlen definitiv mehr Gerichte mit Broccoli. Wie gesund Broccoli ist und wie fein er frisch schmeckt, muss ich an dieser Stelle wohl nicht nochmals erwähnen. Aus diesem Grund haben wir dieses Rezept hier frei erfunden – beeinflusst durch die israelische und japanische Küche. Merkwürdige Kombination, aber es funktioniert. Ab jetzt wird Broccoli nur noch so aufgetischt. Zumindest so lange bis wir ein weiteres Rezept mit Broccoli ge- oder erfunden haben.

Zutaten für 2 Personen:
200 -300g Broccoli
200g Reis
Tahini
Erdnussbutter
Knoblizehe
Zitrone
Salz
Wasser
Sprossen
Reis
Chiliflocken
Sesamsamen
Erdnüsse

Den Reis aufsetzen und kochen lassen. Den Broccoli in kochendem Salzwasser für etwa 3 min blanchieren.
Währenddessen die Tahini-Sauce zubereiten: 4 EL Tahini, 2 EL Erdnussbutter, den Saft einer halben Zitrone, eine Knoblizehe, eine Prise Salz, eine Prise Chiliflocken und 4 EL Wasser im Mixer pürieren.
Den gekochten Reis mit dem Broccoli darüber und der Sauce in einer Bowl anrichten. Mit den Sprossen, Sesamsamen und den gerösteten Erdnüssen dekorieren.

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01 - Januar, 02 -Februar, 03 - März, 11 - November, 12 - Dezember, Rezept, Vegan

Rezept #107: Scharf eingelegter Kohlrabi

Natürlich schmeckt Kohlrabi roh zubereitet äusserst frisch und knackig. Dennoch kann man ihn auch einlegen und zum Beispiel als Raclette-Beilage servieren. Am besten schmeckt er, wenn er eine Woche lang im Kühlschrank ziehen konnte.

Zutaten für 2 Gläser:
1 Kohlrabi
weisser Balsamico
Zucker
Senfsamen
Currypulver
getrocknete Chiliflocken
Lorbeerblatt
Pfefferkörner

Den Kohlrabi schälen und in dünne Scheiben hobeln. Mit reichlich Salz in eine Schüssel geben, gut durchmischen und mindestens eine Stunde lang ruhen lassen.

Nun den Kohlrabi abwaschen und trocknen. Die Scheiben dicht aneinander in einem Einmachglas schichten.

100ml weisser Balsamico, 50g Zucker, 1/2TL Senfsamen, 1/2TL Currypulver, Chiliflocken, 1-2 Lorbeerblätter, 5 Pfefferkörner, 1TL Salz und etwas Wasser in einem Kochtopf zum Sieden bringen. Sobald sich der Zucker aufgelöst hat, den Sud über die Kohlrabischeiben giessen. Diese sollten vollständig mit Sud bedeckt sein. Das Glas gut verschliessen, auf den Kopf drehen und eine Woche lang in den Kühlschrank stellen.

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01 - Januar, 02 -Februar, 03 - März, 10 - Oktober, 11 - November, 12 - Dezember, Rezept, Vegan

Rezept #106: Rüebli-Pickles mit Thymian & Whiskey

Eine weitere Zubereitung für eingelegtes Gemüse. Diesmal mit Rüebli, die in Kombination mit dem Thymian und dem Whiskey zum Hochgenuss werden. Beim Einlegen ist wichtig, darauf zu achten, dass alles möglichst steril abläuft. Gläser müssen ausgekocht werden und am besten man arbeitet mit sterilen Einweghandschuhen.

Zutaten für 23 Gläser:
700g Rüebli
4 Zweige Thymian
Apfelessig
Ahornsirup
Lorbeerblätter
Zimt
Whiskey

Die Rüebli in Julienne schneiden und darauf zusammen mit dem Thymian in die Gläser stopfen. 250ml Apfelessig, 2 EL Meersalz, 2TL Ahornsirup, 500ml Wasser, 3EL Whiskey, 1TL Zimt und 2 Lorbeerblätter aufkochen lassen und darauf über das Gemüse giessen. Die Gläser gut verschliessen, auf den Kopf drehen und abkühlen lassen.

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10 - Oktober, 11 - November, 12 - Dezember, Rezept, Vegan

Rezept #105: Zitrus-Quitten mit Kardamom

Bei eingelegtem Gemüse oder Obst ist im Gegensatz zur Fermentation auf eine peinlichst sterile Verarbeitung zu achten. Am besten man arbeitet mit sterilen Einweghandschuhen. Diese süss-sauren Quitten eignen sich bestens als Beilage zu Fleischgerichten, aber auch zu Pasta oder Reis. Und natürlich zu einem Raclette. Mit der übrig gebliebenen Flüssigkeit kann man übrigens eine wundervolle Vinaigrette für bittere Salate machen. Dazu 2/3 der Quitten-Flüssigkeit mit 1/3 Olivenöl vermischen.


Zutaten für 1-2 Gläser:
1 Quitte (ca. 300g)
Apfelessig
Rohrzucker
Kardamomkapseln
½ Zitrone


100ml Apfelessig, 200ml Wasser, 5g grobes Meersalz und 50g Rohrzucker in einen Kochtopf geben.

4 grüne Kardamomkapseln von den Kapseln befreien und schliesslich im Mörser etwas zerstossen.

Mit dem Sparschäler die Haut einer halben Zitrone ablösen und fein hacken.

Kardamom, Zitronenschale und frisch gemahlener Pfeffer ebenfalls in den Topf geben und die Flüssigkeit zum Kochen bringen. 5 Minuten köcheln lassen.

Die Quitte waschen, halbieren und ungeschält in ½ cm dicke Scheiben schneiden. Diese nun in kleine Würfel schneiden und zur Flüssigkeit geben. Die Quitte eine Minute mitkochen lassen.

Nun alles in die sterilisierten Gläser abfüllen, gut verschliessen und in den Kühlschrank stellen.

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01 - Januar, 11 - November, 12 - Dezember, Rezept, Vegan

Rezept #104: Apfelrotkohl

Die klassische Beilage zu Wild muss nicht zwingend zu Wild serviert werden. Rotkohl mit Apfel passt auch ganz gut zu einer Portion Spätzli oder zu Reibekuchen. Eigentlich zu fast allem, was man so im November oder Dezember auftischt.

Zutaten für 2-3 Personen:

1 Rotkohl
2 Zwiebeln
1 Lorbeerblatt
Wacholderbeeren oder Aroniabeeren
Johannisbeergelee
2-3 Äpfel
Zimt
Gemüsebouillon
Zimt
Maizena
Rotweinessig (oder weisser Aceto Balsamico)

Den Rotkohl vierteln und den Strunk rausschneiden. Mit dem Gemüsehobel den Rotkohl in ganz dünne Streifen schneiden. Die beiden Zwiebeln in kleine Stücke schneiden.

In einem Topf etwas Butter zergehen lassen und nun darin zuerst die Zwiebeln und daraufhin den Rotkohl andünsten. Nach gut 5 Minuten kommt nun das Johannisbeergelee (2EL) sowie Salz und Pfeffer dazu. Anschliessend gibt man noch ein Lorbeerblatt, einige Beeren und eine Prise Zimt dazu. Mit der Gemüsebrühe ablöschen und nun nochmals 20 Minuten köcheln lassen. Währenddessen werden 2-3 Äpfel geschält und in kleine Würfel geschnitten. Diese kommen zum köchelnden Gemüse.

Ganz zum Schluss 1TL Maizena vermischt mit 2EL Rotweinessig unter Rühren in den Topf geben und das Gemüse nochmals aufkochen. Jetzt bekommt das Ganze eine cremige Konsistent.

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01 - Januar, 11 - November, 12 - Dezember, Rezept, Vegan

Rezept #103: Rotkohl-Orangen-Salat

Rotkohl muss man nicht immer kochen. Man kann ihn auch roh als Salat geniessen. Zusammen mit Orangen, wie in diesem Rezept, schmeckt er besonders erfrischend. Dass Rotkabis absolut gesund und voller Vitamin C ist, muss an dieser Stelle nicht mehr erwähnt werden.

1 Rotkohl
2 Orangen
Apfelessig
Sonnenblumenkerne
Honig

Den Rotkabis vierteln und vom Strunk befreien. Darauf in dünne Streifen hobeln. 1 TL Salz darüber streuen und nun für gut 5 Minuten den Kabis durchkneten (mit Handschuhen!). Jetzt den Saft der einen Orange und ca. 2TL Apfelessig darübergiessen. Mit Pfeffer abschmecken. 1 TL Honig dazugeben.

Den Salat nun etwas ziehen lassen. In dieser Zeit kann man die Sonnenblumenkerne in einer Bratpfanne anrösten. Die zweite Orange filetieren und die Stücke dem Salat beigeben.

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