04 - April, 05 - Mai, 06 - Juni, 07 - Juli, 08 - August, 09 - September, Allgemein, Vegan

Rezept #112: Kichererbsentopf mit Mangold und Rüebli

Wie bereits an anderer Stelle erwähnt, ist unser Kühlschrank oft voll mit Mangold. Dieses Rezept aus „Genussvoll Vegetarisch“ von Ottolenghi ist ein ziemlich unkompliziertes aber nicht minder spektakuläres Gericht, das praktisch das ganze Jahr über passt. Die Süsse der Rüebli ergänzt perfekt die leichte Bitterkeit des Mangolds und die Nussigkeit der Kichererbsen. Nicht vergessen diese über Nacht in Wasser einzulegen!

Zutaten für 2-3 Personen:
200g Kichererbsen
250g Mangold
3-4 Rüebli
Kreuzkümmel
1 Zwiebel 
1-2 Knoblizehen
Zitrone
Pfefferminz
Koriander
100g Joghurt
Salz

Die Kichererbsen über Nacht in Wasser einlegen. Darauf mindestens 90 Minuten weich kochen. So dass sie aber immer noch etwas Biss haben.
In einem grossen Topf Olivenöl erhitzen und nun die in kleine Würfel geschnittenen Rüebli etwas 3 Minuten anschwitzen. Darauf die in Ringe geschnittene Zwiebel, 1 TL Kreuzkümmel und die Stiele vom Mangold beigeben. Nochmals gut 5 Minuten anbraten und schliesslich die Kichererbsen dazu schütten. Zum Schluss auch noch die Blätter des Mangolds mitdünsten lassen.
Den Topf vom Herd nehmen und den Saft einer halben Zitrone dazu geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Sowie Pfefferminze, Koriander und gepressten Knoblauch beifügen. Mit einem Löffel Joghurt und etwas Olivenöl servieren.

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04 - April, 05 - Mai, Monat, Vegan

Rezept #108: Löwenzahn-Sirup

Letztes Jahr habe ich zum ersten mal Holundersirup gemacht. Da dies so einfach und gut geklappt hat, hab ich es dieses Jahr mal mit den Blüten von Löwenzahn probiert. Der Sirup ist etwas weniger aromatisch als derjenige von Holunderblüten. Bis jetzt habe ich ihn einfach mit etwas Hahnenwasser getrunken, kann mir aber gut vorstellen, dass er in Kombination mit anderen Getränken ausgezeichnet schmeckt. Zum Beispiel mit Bier.

Zutaten für 1 Liter Sirup:
250g Löwenzahnblüten (ca. 10 Hand voll)
500g Zucker
1 Zitrone
1 Liter Wasser

Die Löwenzahnblüten vorsichtig ausspülen und von kleinen Insekten befreien, am besten in einer Salatschleuder oder auf einer Zeitungsseite auslegen (jedoch nicht waschen). Zudem werden die Blüten möglichst gut von grünen Kelchblättern und dem Stiel getrennt.
Nun werden die Blüten zusammen mit 1 Liter Wasser, der Schale der Zitrone 10 Minuten lang gekocht. Entweder lässt man nun diesen Topf über Nacht stehen (damit das Aroma noch besser austreten kann) oder man verarbeitet die Blüten gleich weiter.
Dieser Sud wird nun durch ein Sieb abgegossen und mit 500g Zucker, dem Saft der Zitrone für gut 1 bis 2 Stunden geköchelt. Der Sud sollte bis auf die Hälfte eingekocht werden. Es gilt immer mal wieder eine Konsistenzkontrolle durchzuführen. Der Sirup darf nicht zu dickflüssig werden.

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04 - April, 05 - Mai, 06 - Juni, Rezept

Rezept #99: Kohlrabi mit Teriyaki-Sauce

Teriyaki wird in der japanischen Küche zum marinieren von Fleisch oder Fisch verwendet. Das Wort bedeuten so viel wie „Glanz“ und „schmoren“. Aber auch für einen Salat eignet sich die Sauce hervorragend. Zum Beispiel mit Kohlrabi.

Zutaten für 4 Personen:
1 grosser Kohlrabi
Kresse oder Frühlingszwiebeln
Mirin (Reiswein)
Sake
Sojasauce
Sesamöl
Knoblizehen
Ingwer
Rohrzucker
schwarzer Sesam

Die Teriyaki-Sauce wird wie folgt hergestellt: 6 EL Sojasauce, 6 EL Mirin, 2 EL Sake, 3 EL brauner Zucker mischen und unter Rühren aufkochen. Sobald die Sauce etwas dickflüssiger wird, gibt man auch noch 2 gehackte Knoblizehen, 1 TL klein geschnittenen Ingwer und 2 TL Sesamöl dazu. Nun lässt man die Teriyaki-Sauce abkühlen und etwas ziehen.

Den Kohlrabi in hauchdünne Scheiben hobeln. In einen Topf legen und mit der Teriyaki-Sauce übergiessen. Mit zwei gehackten Frühlingszwiebeln oder etwas Kresse garnieren. Mit schwarzen Sesamsamen überstreuen.

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03 - März, 04 - April, 05 - Mai, Rezept

Rezept #98: Tartelettes mit Puy-Linsen

Meistens werden Tartelettes oder Pastetchen für Süssigkeiten zubereitet. Aber auch in Kombi­nation mit Pilzen, Fleisch oder eben hier mit Linsen sind die kleinen Blätterteig-Küchlein richtige Leckerbissen. Als Vorspeise serviert, können sie fast schon Konkurrenz zum Hauptgang machen.

Zutaten für 4 Pastetchen:
200g Puy-Linsen (oder grüne Linsen)
300g Blätterteig
2 Lorbeerblätter
2 TL Kreuzkümmelsamen
2 TL Koriandersamen
1 Zwiebel
2 Knoblizehen
200g griechischer Joghurt
50-100g Babyspinat
Koriander
Pfefferminze
1 Ei
1 Zitrone

Die Linsen mit den Lorbeerblätter ca. 30 Minuten in 1:2 ½-Verhältnis Wasser garen lassen. Darauf abgiessen und abkühlen lassen.

In einer Bratpfanne den Kreuzkümmel und die Koriandersamen anrösten und darauf im Mörser fein zerstossen.

In einer Bratpfanne die fein gehackte Zwiebel andünsten, darauf die zermörserten Gewürze und zwei zerdrückte Knoblizehen mitdünsten. Kurz darauf die Linsen dazugeben und den Babyspinat. Abkühlen lassen und schliesslich 200g griechischen Joghurt, sowie gehackten Koriander und Pfefferminze untermischen. Den Saft einer ganzen Zitrone darüber giessen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Den Blätterteig ausrollen auf 3mm Dicke. Darauf in vier ca 5cm Durchmesser-grosse Kreise schneiden. Mit Eigelb bepinseln und für 15 Minuten in den Ofen.

Zum Servieren die Linsen mit dem Spinat auf die Pastetchen legen und mit ganz wenig Olivenöl beträufeln.

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03 - März, 04 - April, 05 - Mai, 06 - Juni, Rezept

Rezept #97: Mangold an Orangensirup

Bisher leider erst das zweite Rezept in dieser Sammlung mit Mangold. Und das obwohl Mangold aka Krautstiel zu meinen absoluten Lieblingsgemüsen im Frühjahr zählt. Die Kombination mit Orangen verleiht dem Mangold einen noch etwas frischeren Beigeschmack als das Gemüse selbst schon verbreitet.

Zutaten für 2 Personen:
3 Stangen Mangold
1 Bio-Orange
20g Butter
1 TL Chiliflocken
1 Knoblauchzehe

Schale der Orange in möglichst dünne Streifen schneiden und mit 1 EL Zucker und der ausgepresste Saft der Orange leicht köcheln lassen bis die Flüssigkeit eindickt zu einem Sirup.

Die Mangoldblätter von der Rispe trennen. Zuerst die Stiele 1min, dann die Blätter 2min in kochendem Salzwasser blanchieren. Gut abtropfen lassen.

In einer Bratpfanne die Butter erhitzen und die gehackte Knoblauchzehe und die Chiliflocken anschwitzen. Darauf den Mangold kurz in der Pfanne schwenken, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den Sirup durch ein Sieb abgiessen, die Schalenstücke über den Mangold verteilen sowie einige Tropfen des Sirups (ganz nach Geschmack).

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04 - April, 05 - Mai, 06 - Juni, 07 - Juli, Rezept, Vegan

Rezept #88: Indisches Ratatouille

Eigentlich ein klassisches indisches Rezept, aber das ich bei Ottolenghi entdeckt habe. Bei der indischen Küche kommt es ja immer etwas darauf an, wie man die Zutaten würzt, sogar in welcher Reihenfolge. Die Würze ist quasi das A und O in der indischen Küche. Deshalb gilt es bei diesem Rezept sich intensiv mit der Mischung der Gewürze zu beschäftigen. Irgendwann hat man die genauen Mengen intus. Am allerbesten serviert man dieses Ratatouille lauwarm auf. Zum Beispiel auch am nächsten Tag kurz aufgewärmt.

Zutaten für 4 Personen
2 Zwiebeln
450g Bohnen oder Okras (oder beides gemischt)
1kg Kartoffeln (festkochend)
3 Peperoni
Bockshornkleesamen
Fenchelsamen
schwarze Senfsamen
Schwarzkümmelsamen
Kreuzkümmel
Tamarindenpaste
Kurkuma
Kardamom
400g Pelati (1 Büchse)
2 Peperoncino
Zucker
Curryblätter
50g Kürbiskerne
Koriander
Salz

Den Backofen vorheizen.

In einer Bratpfanne in etwas Olivenöl die geschälten und in 3cm grosse Würfel geschnittenen Kartoffeln und in Würfel geschnittenen Zwiebeln bei hoher Temperatur 10 Minuten anbraten. Darauf das Gemüse mit einem Schaumlöffel herausheben und beiseite stellen.

In einem Topf mit kochendem Salzwasser die Bohnen oder Kefen blanchieren (maximal 3 Minuten), darauf abgiessen. Die in 3cm grosse Quadrate geschnittenen Peperonis und die Gewürzmischung (2TL aus: Bockshornkleesamen, Fenchelsamen, schwarze Senfsamen, Schwarzkümmelsamen und Kreuzkümmel), sowie ¼ TL Kurkuma, ½ TL Kardamom für 3 Minuten anschwitzen lassen. Darauf zuerst die Bohnen und Okras und dann die Pelati beigeben. Eine Handvoll Curryblätter und die klein gehackten Peperoncinos daruntermischen und nochmals 5 Minuten mitbraten.

Nun die Kartoffeln und Zwiebeln wieder zurück in die Pfanne. 2 TL Zucker und 2 EL Tamarindenpaste, etwas Wasser und Salz hinzufügen und 5 Minuten köcheln lassen.

Zum Schluss das Gemüse mit einer Handvoll Kürbiskerne bestreut in eine Backform geben und für 12 Minuten in den vorgeheizten Ofen. Mit Koriander servieren.

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05 - Mai, 06 - Juni, 07 - Juli, 08 - August, 09 - September, Rezept, Vegan

Rezept #85: Gurkensalat

Im Sommer muss ab und zu, oder ziemlich oft ein Gurken­salat auf den Tisch. Gibt es was frischeres? Am aller­besten schmeckt ein Gurken­salat mit nicht zu wässrigen Gurken. Dieser Salat ist schnell zubereitet, sollte aber noch am gleichen Tag verspeist werden.

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