02 -Februar, 03 - März, 04 - April

Rezept #109: Pastinaken-Suppe

Mit der Pastinake wusste ich eigentlich nie recht was anfangen. Als Ofengemüse schmeckt sie viel zu süsslich, in Kombination mit Kartoffeln in einem Gratin viel zu aufdringlich und selbst in einem Eintopf dominiert ihr Geschmack zu stark. Da kam dieses Rezept wie gerufen, welches eine Bekannte kürzlich mitgebracht und meine Freundin verfeinert hat.

Zutaten für 3-4 Personen:
2 mittelgrosse Pastinaken
1 Zwiebel
Vanilleschoten
Chilipulver
schwarzer Pfeffer
roter Pfeffer
Koriander
Sauerrahm
Pistazien
Gemüsebouillon

Die Zwiebel kleingehackt in einer Bratpfanne mit etwas Olivenöl abraten. Wenig später die in Stücke geschnittenen Pastinaken mitbraten. Nun etwas Vanille, Chilipulver, schwarzer Pfeffer dazugeben und noch etwas braten lassen, bis schliesslich mit reichlich Gemüsebouillon abgelöscht wird.

Jetzt werden die Pastinaken im Mixer püriert und roter Pfeffer wird hinzugefügt. Darauf wird die Suppe mit etwas Sauerrahm nochmals aufgekocht und mit frischem Koriander und Pistazien dekoriert.

Werbeanzeigen
Standard
01 - Januar, 02 -Februar, 03 - März, 11 - November, 12 - Dezember, Rezept, Vegan

Rezept #107: Scharf eingelegter Kohlrabi

Natürlich schmeckt Kohlrabi roh zubereitet äusserst frisch und knackig. Dennoch kann man ihn auch einlegen und zum Beispiel als Raclette-Beilage servieren. Am besten schmeckt er, wenn er eine Woche lang im Kühlschrank ziehen konnte.

Zutaten für 2 Gläser:
1 Kohlrabi
weisser Balsamico
Zucker
Senfsamen
Currypulver
getrocknete Chiliflocken
Lorbeerblatt
Pfefferkörner

Den Kohlrabi schälen und in dünne Scheiben hobeln. Mit reichlich Salz in eine Schüssel geben, gut durchmischen und mindestens eine Stunde lang ruhen lassen.

Nun den Kohlrabi abwaschen und trocknen. Die Scheiben dicht aneinander in einem Einmachglas schichten.

100ml weisser Balsamico, 50g Zucker, 1/2TL Senfsamen, 1/2TL Currypulver, Chiliflocken, 1-2 Lorbeerblätter, 5 Pfefferkörner, 1TL Salz und etwas Wasser in einem Kochtopf zum Sieden bringen. Sobald sich der Zucker aufgelöst hat, den Sud über die Kohlrabischeiben giessen. Diese sollten vollständig mit Sud bedeckt sein. Das Glas gut verschliessen, auf den Kopf drehen und eine Woche lang in den Kühlschrank stellen.

Standard
01 - Januar, 02 -Februar, 03 - März, 10 - Oktober, 11 - November, 12 - Dezember, Rezept, Vegan

Rezept #106: Rüebli-Pickles mit Thymian & Whiskey

Eine weitere Zubereitung für eingelegtes Gemüse. Diesmal mit Rüebli, die in Kombination mit dem Thymian und dem Whiskey zum Hochgenuss werden. Beim Einlegen ist wichtig, darauf zu achten, dass alles möglichst steril abläuft. Gläser müssen ausgekocht werden und am besten man arbeitet mit sterilen Einweghandschuhen.

Zutaten für 23 Gläser:
700g Rüebli
4 Zweige Thymian
Apfelessig
Ahornsirup
Lorbeerblätter
Zimt
Whiskey

Die Rüebli in Julienne schneiden und darauf zusammen mit dem Thymian in die Gläser stopfen. 250ml Apfelessig, 2 EL Meersalz, 2TL Ahornsirup, 500ml Wasser, 3EL Whiskey, 1TL Zimt und 2 Lorbeerblätter aufkochen lassen und darauf über das Gemüse giessen. Die Gläser gut verschliessen, auf den Kopf drehen und abkühlen lassen.

Standard
01 - Januar, 02 -Februar, 03 - März, 10 - Oktober, 11 - November, 12 - Dezember, Rezept, Vegan

Rezept #102: Apfel-Chutney

Ein weiteres Chutney in dieser Rezeptsammlung. Diesmal mit Äpfel. Gerade wenn man zu viele Äpfel rumliegen hat, empfiehlt es sich, diese zu einem Chutney zu verarbeiten anstatt sie langsam der Verfäulnis zu überlassen. Chutneys stammen übrigens aus der indischen Küche und wurden von den Engländern nach Europa gebracht. Es gibt unendlich viele verschiedene Chutneys mit den unterschiedlichsten Früchten und Gemüse als Grundlage. Der Unterschied zu einem herkömmlichen Früchtekompott ist aber die geschmackliche Vielfalt, die in jedem einzelnen Chutney zum Tragen kommt. Meistens sind Chutneys süss-sauer, können aber auch pikant-scharf sein.

Zutaten:
800g Äpfel
Rosmarin
100g Cranberries
100g Rohrzucker
400ml Apfelessig
100g Ingwer
Mukatnuss
Piment
Olivenöl

Das Olivenöl in einem Topf erhitzen und dann Rosmarin, die Cranberries und den Zucker dazugeben und bei mittlerer Hitze anschwitzen bis die Cranberries beginnen zu karamelisieren. Den Essig dazugiessen, die Hitze hochdrehen und 3 Minuten kochen. Die entkernten und in Spalten geschnittenen Äpfel, den fein gehackten Ingwer, Muskatnuss, 1TL Salz und Piment hinzufügen und alles wieder zum Kochen bringen. Bei mittlerer Hitze 8-9 Minuten köcheln lassen, bis fast die ganze Flüssigkeit verdampft ist. Häufig umrühren, damit die Äpfel nicht am Boden haften.

Chutney in heiss ausgespülte Gläser füllen und sofort verschliessen. Dunkel und kühl gelagert ist Chutney ca. 3 Monate haltbar.

Standard
01 - Januar, 02 -Februar, 10 - Oktober, 11 - November, 12 - Dezember, Rezept

Rezept #101: Tortilla de patatas y puerro

Wenn ich an einen einstigen Freund von mir denke, dann fällt mir ein, wie er ständig Tortilla gekocht hat. Das war quasi seine kulinarische Meisterdisziplin, die er aber immer mit viel Tamtam und Pathos inszeniert hat. Dabei ist dieses Gericht nun wirklich einfach zuzubereiten. Ausser dem Stürzen zum Schluss. Dies hab ich bisher meiner Küchenhilfe, aka Freundin, überlassen.

Zutaten für 2 Personen:
4 Eier
6 grosse festkochende Kartoffeln (z.B. Charlotte)
1 Lauch (gross)
1 Zwiebel
Pfeffer
Paprika
Schnittlauch
Kreuzkümmel
Salz

Die Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden. Diese darauf in einer Bratpfanne mit reichlich Sonnenblumenöl auf kleiner Flamme köcheln lassen. Nach ca. 2 Minuten die klein gehackte Zwiebel dazugeben. Mit einem Deckel drauf die Kartoffeln im Öl matschig kochen lassen für gut 30 Minuten. Mit Kreuzkümmel und reichlich Salz würzen.

Den Lauch in dünne Ringe schneiden und erst 5 Minuten vor Schluss den Kartoffeln beigeben.

Die vier Eier verquirlen und 1 TL Paprika, viel Salz und Pfeffer beimischen.

Sobald die Kartoffeln zu zerfallen beginnen, die Pfanne durch ein Sieb abgiessen und das Öl in einer Schüssel auffangen. Dieses Öl in eine etwas flachere Bratpfanne geben, erhitzen und darin die Masse von Kartoffel und Eier auf höchster Flamme anbraten. Dabei die Pfanne schwenken. Sobald die Seiten braun werden, die Pfanne in einen Teller stürzen und die Tortilla nun noch von der anderen Seite anbraten. Zum Servieren mit Schnittlauch dekorieren.

Standard
01 - Januar, 02 -Februar, 03 - März, 11 - November, 12 - Dezember, Rezept

Rezept #96: Marokkanischer Rüeblisalat

Hierbei handelt sich um eine mehr­fach abgewandelte Variation eines Rezeptes von Ottolenghi. Dieser beruft sich aber auf die marok­kanische Küche, und kombiniert Couscous mit Joghurt und Rüebli. Die grosse Vielfalt der Gewürze verleiht der Mahl­zeit einen ganz besonderen Geschmack und hält sich auch 2-3 Tage im Kühl­schrank.
Weiterlesen

Standard
01 - Januar, 02 -Februar, 11 - November, 12 - Dezember, Rezept, Vegan

Rezept #95: Danmuji

Danmuji ist ein Rezept aus der koreanischen Küche. Eine Küche, die ich vor allem in Sachen Kimchi und Kimbap kenne. Zu Kimbap gehört Danmuji eigentlich immer dazu. Man kann es aber auch einfach als ganz normale Beilage zu anderen Gerichten auf­tischen. Danmuji kann übrigens monatelang im Kühl­schrank auf­bewahrt werden, wird aber natürlich über die Zeit nicht besser.

Zutaten für ein Glas:
1 Rettich
200ml Reisessig
100g Zucker
Meersalz
Kurkuma
Pfeffersamen
Sesamsamen
3-4 Lorbeerblätter

Den Rettich in hauchdünne Scheiben schneiden. Nun in einem Topf 200ml Wasser, 200ml Reisessig, 100g Zucker, 1 TL Meersalz, 1 TL Kurkuma, 20 Pfeffersamen und 3-4 Lorbeerblätter aufkochen bis zum Siedepunkt. Nun den Herd abstellen und die Rettichscheiben in den Topf geben und für ein paar Stunden abkühlen lassen. Schliesslich das Ganze in ein Glas abfüllen und in den Kühlschrank stellen. Am nächsten Tag kann es serviert werden – mit etwas Sesamsamen bestreut.

Standard